======== Newsgroups: schule.allgemein Subject: <1996-03-19> Die Netiquette fuer schule.* From: arno@yaps.rhein.de (Arno Eigenwillig) Date: 19 Mar 1996 23:00:00 +0100 Last-change: 19 Mar 1996 Posting-Frequency: monthly Netiquette fuer die schule.*-Newsgroups ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ INHALT: ======= 0. EINLEITUNG 0.1 Vorwort 0.2 Verfuegbarkeit 1. GRUNDLAGEN 1.1 Technische Grundlagen 1.2 Soziale Grundlagen 1.3 Terminologie 2. INHALTLICHE GESTALTUNG VON ARTIKELN 2.1 Da ist ein Mensch auf der anderen Seite! 2.2 Das Netz als Wissensressource 2.3 Deine Artikel sprechen fuer Dich 2.4 Vorsicht mit Humor und Sarkasmus 2.5 Die besonderen Umstaende von schule.* 2.6 Wenn es zu spaet ist... 2.7 Artikellaenge 2.8 Du oder Sie? 3. AUSWAHL DER RICHTIGEN NEWSGROUP 3.1 Auswahlkriterien 3.2 Die Newsgroups von schule.* 3.3 Crosspostings, Followup-To: 3.4 Testnewsgroups 4. FORMALE GESTALTUNG VON ARTIKELN 4.1 Ortho- und Typographie 4.2 Zeilenlaenge 4.3 Umlaute und andere Non-ASCII-Zeichen 4.4 rot13 und die ^L-Konvention 4.5 Die Auswahl eines Betreffs 4.6 Echte Namen, bitte 5. BESONDERHEITEN BEI FOLLOWUPS 5.1 Die Anpassung des Subjects 5.2 Zitieren, aber richtig 5.3 Antworten per Mail 5.4 Die Methode der Zusammenfassung 5.5 Keep cool 6. UNERWUENSCHTES 6.1 Kommerzielles 6.2 Grosse Artikel in Diskussionsgroups 6.3 Packen und uuencoden von Texten 6.4 Ueberlange Signatures 6.5 Zitate aus E-Mail 7. APPENDICES 7.1 Weitere Informationsquellen 7.2 Glossar 7.3 Danksagungen 0. EINLEITUNG ============= 0.1 VORWORT Willkommen in den schule.*-Newsgroups! Dieser Text soll eine Einfuehrung und Netiquette fuer die Benutzer- innen und Benutzer der schule.*-Newsgroups sein. Aber was ist das, eine Netiquette? Das Wort ist aus Netz und Etiquette zusammengesetzt, und genau wie die (ungeschriebenen) Regeln der Etiquette des normalen menschli- chen Zusammenlebens beschreibt eine Netiquette keine einklagbaren und strafbewehrten Gesetze, sondern "nur" Regeln der Hoeflichkeit und es guten Geschmacks. Entsprechend verhaelt es sich mit dem Anspruch dieses Textes: Er erzwingt und befiehlt nichts, sondern legt nur nahe (mal mehr und mal weniger nachdruecklich). Es obliegt der Vernunft jedes Einzel- nen, daraus Maszstaebe fuer das eigene Verhalten zu machen. Ganz unverbindlich ist eine Netiquette aber auch wieder nicht: Manche Teile beschreiben schlicht die Realitaet, andere Teile ent- springen objektiven Notwendigkeiten. Insbesondere aber ist sie ein Leitfaden, wie man moeglichst harmonisch mit dem Rest des Netzes zurecht kommt. Hier schliesst sich wieder der Kreis zur Etiquette des Alltags: Wer sie vollkommen missachtet, wird vom Zusammenleben mit seiner Umwelt nicht viel haben. 0.2 VERFUEGBARKEIT Dieser Text wird am 20. jedes Monats in schule.allgemein gepostet; in schule.schueler.forum erscheint ein Hinweisartikel. An Verfueg- barkeit per FTP und WWW wird gearbeitet. Wer neu im Netz ist, kann natuerlich nicht wissen, dass es einen Text wie diesen ueberhaupt gibt. Deshalb werden Systemadministra- toren, die neuen Nutzern Zugang geben oder neue Systeme anschlie- ssen, gebeten, diesen Text (und vergleichbare Texte fuer andere Newsgroup-Hierarchien) gleich automatisch mitzuliefern und den neu Angeschlossenen zum Durchlesen anzuhalten. 1. GRUNDLAGEN ============= 1.1 TECHNISCHE GRUNDLAGEN Das ODS mit seinen schule.*-Diskussionsforen und alle aehnlichen Netze fuer oeffentliche Nachrichten (Usenet, Z-Netz, FIDO, die anderen Schulnetze) funktionieren im Prinzip gleich: Gegeben sei eine Menge vereinzelter Computer an Schulen, bei Pri- vatleuten, in Firmen, Forschungseinrichtungen und wo auch immer. Jeder dieser Rechner ist mit der Moeglichkeit ausgestattet, mit anderen Rechnern in Verbindung zu treten. Moechte nun ein Benutzer eines dieser Computer den Benutzern aller anderen auf elektroni- schem Wege etwas mitteilen, muesste - so moechte man meinen - sein Rechner mit jedem anderen Computer einzeln Kontakt aufnehmen und die fragliche Nachricht uebermitteln. Das ist offensichtlich nicht sehr effizient, wenn man Tausende oder Hunderttausende von Teil- nehmern und ein Vielfaches an Nachrichten hat. Die bessere Alternative ist es, zwischen den Rechnern ein _Netz_ von Verbindungen zu schaffen. Das heisst, jeder einzelne Computer (Knoten im Netz) hat nur noch zu wenigen "Nachbarknoten" eine Verbindung (einen Faden, um im Bild des Netzes zu bleiben). Da aber jeder Nachbarrechner wiederum neue Nachbarn hat, an die er hereinkommende Nachrichten weiterverteilt, kann die Nachricht in- direkt ans Ziel gelangen, so aehnlich wie sich Klatsch und Tratsch von einem zum naechsten herumsprechen (nur etwas organisierter). Auf diese Weise kann nun jeder Benutzer an einem Rechner im Netz Nachrichten schreiben, die ueber kurz oder lang auf jedem ande- ren Rechner im Netz auftauchen. Im Gegenzug kann er alle Nachrich- ten lesen, die irgend jemand anders in dieses Netz eingespeist hat und die deswegen frueher oder spaeter auf seinem Computer ein- getroffen sind. Nun geben wir diesem Netz noch etwas Struktur: Erstmal verpassen wir jedem Rechner einen eindeutigen Namen. Dann vergeben wir für die Benutzer auf jedem Rechner eindeutige Namen. Jeder Mensch im Netz hat also einen "Netznamen" (Adresse) beste- hend aus Benutzername plus Rechnername. (Dadurch wird es moeglich, nicht nur allgemeine Nachrichten, sondern auch Nachrichten an einen Einzelnen zu schreiben.) Dann bringen wir etwas Ordnung in den Wust der Nachrichten: Wir teilen das Netz in thematisch unterschiedliche Diskussionsforen ein, und jeder Nachricht wird vom Autor einem bestimmten Forum zu- geordnet, sodass ein Rechner eintreffende Nachrichten in die Foren einsortieren kann, um sie seinem Benutzter uebersichtlich, nach Themen geordnet zu praesentieren. Weiterhin versehen wir jede Nachricht mit einem Betreff, dem Absen- dedatum und der Absenderangabe. All diese Informationen (Absender, Datum, Betreff, Forum u.v.a.m.) bilden den Kopf (Header) der Nach- richt, der eigentliche Text bildet ihren Koerper (Body). Das ist - pauschalisiert betrachtet - alles, was die Technik dem Mensch im Netz zur Verfuegung stellt. Alles andere ist nur eine Frage der Nutzung dieser Moeglichkeiten, und darum geht es auch im Rest dieses Textes. 1.2 SOZIALE GRUNDLAGEN Aus der in 1.1 beschriebenen Technik ergeben sich gewisse Rahmen- bedingungen fuer das Zusammenleben im Netz: * Dezentrale Kostenentstehung Wenn Du selbst ein Flugblatt erstellst und vertreibst, traegst Du alle Kosten. Deshalb ist es OK, wenn Du auf einem Flugblatt im Rahmen der allgemeinen Gesetze schreibst, was immer Du sagen willst. Wenn Du aber im Netz eine Nachricht absetzt, dann traegt den Grossteil der fuer ihren Transport noetigen Kosten die Masse der anderen Leute und Organisationen im Netz, die sich die Nachrich- ten auf eigene Kosten holen und weiterverteilen, nicht Du selbst. Deswegen gilt: Frage nicht, ob Dich interessiert, was Du da schreibst; frage Dich, ob es die Menschen im Netz interessiert! * Dezentrale Verantwortung Fuer den Inhalt einer Zeitung ist ihre Redaktion als zentrales Gremium verantwortlich. Fuer den Inhalt des Netzes ist aber niemand insgesamt verantwortlich, sondern jeder einzelne Autor einer Nachricht traegt die volle Verantwortung fuer das, was er schreibt. Das bedeutet aber nicht, dass nur Du eventuelle Folgen Deiner Artikel zu tragen haettest. Negative Folgen koennen immer auch das Netz als Ganzes oder Deinen Netzzugang betreffen. Nur ver- antwortlich bist Du eben ganz alleine, auch fuer die Folgen fuer andere. Bezueglich des Lesens von Nachrichten im Netz bedeutet es, dass niemand geprueft hat, ob die Dir vorgesetzte Meinung ernst gemeint oder sinnvoll ist. Die Qualitaet der Nachrichten im Netz ist sehr schwankend. Sei kritisch, aber sei auch bereit, Neues zu lernen und Fremdes zu akzeptieren. 1.3 TERMINOLOGIE Wie jeder Bereich menschlichen Schaffens hat auch das Netz seine eigene Fachsprache. Umfangreichere Informationen dazu finden sich in den Abschnitten 7.1 und 7.2. Ein paar Grundbegriffe, die im weiteren Text gebraucht werden, sollen hier schon geklaert werden: Fuer die in 1.1 in allgemeinverstaendlichen Worten umschriebenen Handlungen, Dinge und Abstrakta gibt es exakte Fachbegriffe -- leider aber unterschiedliche und widerspruechliche, je nach dem aus der Terminologie welcher Netzkultur man schoepft: Begriff / Netz | Usenet | Z-Netz | FIDO ------------------+------------+--------------+---------- Nachricht an ei- | E-Mail, | PM, | NM, nen Benutzer | Mail | private Mail | NetMail ------------------+------------+--------------+---------- Forum f. oeffent- | Newsgroup, | Brett | Echo liche Nachrichten | Gruppe | | ------------------+------------+--------------+---------- Eine Nachricht | Artikel, | AM, | EchoMail darin | Posting | Brettmail | ------------------+------------+--------------+---------- Eine oeffentliche | Followup | Reply | Reply Antwort darauf | | | ------------------+------------+--------------+---------- Eine private Ant- | Reply | Reply | Reply wort an den Autor | | | ------------------+------------+--------------+---------- Gesamtheit der | News | -/- | -/- oeff. Nachrichten | | | ------------------+------------+--------------+---------- Rechner im Netz | Site, Host | Site, Box | Node Keine dieser Terminologien ist richtiger oder falscher als die andere, zu jedem "netzkulturellen" Kontext gehoert eben eine. Allerdings sind viele alteingesessene Netzler ziemlich empfind- lich, wenn man Begriffe aus dem falschen Kontext benutzt. Da schule.* als Usenet-Newsgroup-Hierarchie gegruendet wurde, werden im Folgenden die Begriffe aus der ersten Spalte verwendet. Eine Newsgroup-Hierarchie ist uebrigens eine Menge von Newsgroups, deren Namen vor dem ersten Punkt alle den gleichen Namensbestand- teil haben. Z.B. eben schule.*, wobei der Stern dafuer steht: "Setze irgendetwas ein". Je nach dem, mit welcher Netztechnologie Du an schule.* teilnimmst, koennen die Newsgroupnamen auf Deinem Computer auch anders aus- sehen, z.B. so: /SCHULE/ALLGEMEIN statt schule.allgemein. Dieser Text folgt der Schreibweise des Usenets. 2. INHALTLICHE GESTALTUNG VON ARTIKELN ====================================== 2.1 DA IST EIN MENSCH AUF DER ANDEREN SEITE! Es ist eigentlich offensichtlich, aber man vergisst es leider zu leicht: Auch bei Kommunikation ueber elektronische Medien hat man es mit einem Menschen aus Fleisch und Blut und mit eigener Per- soenlichkeit zu tun. Wenn man alleine vor seinem Computer sitzt, ist man leider manchmal enthemmt genug, Dinge zu schreiben, die den Kommunikationspartner verletzen oder beleidigen. Eine gute Daumenregel ist: Schreibe nichts im Netz, was Du dem anderen nicht auch guten Gewissens ins Gesicht sagen koenntest, bzw. was Du nicht guten Gewissens in seiner Gegen wart in der Oeffentlichkeit sagen wuerdest. Wenn Du ueber eine Unverschaemtheit im Netz sehr veraergert bist, reagiere nicht sofort mit einer noch groesseren Unverschaemtheit, sondern hol tief Luft, trink eine Tasse Tee, ueberlege, ob nicht vielleicht ein Missverstaendnis vorliegt, dann reagiere gelassen und selbstbewusst. 2.2 DAS NETZ ALS WISSENSRESSOURCE Das Netz ist in gewisser Weise eine Informationsquelle, aber eine ganz Besondere: Es basiert auf der unvergoltenen Hilfsbereitschaft anderer, naemlich derjenigen, die antworten. Wenn man sich dies klar macht, folgt automatisch: Frage nichts im Netz, was Du genau so gut mit ein bisschen Anstrengung selbst herausfinden koenntest. Wenn Du eine Frage stellst, sei praezise, um Verwirrung beim Leser, Rueckfragerei und Missverstaendnisse zu vermeiden. Denke daran, dass der Leser nicht wissen kann, welchen Computer Du benutzt, wie Du am Netz haengst, wo Du wohnst oder was auch immer fuer die Antwort wichtig sein koennte. Je komplexer eine Frage ist, um so geringer ist die Chance, dass sich jemand die Muehe macht, eine ausfuehrliche Antwort zu schrei- ben. Da liefert ein Besuch der Schulbibliothek oder einer Buecherei in der Regel die besseren Ergebnisse. Uebrigens: Nuetzlichkeit lebt vom Mitmachen! Das Netz funktioniert als Wissensbasis um so besser, je mehr Leute ihr Wissen beisteu- ern. Also frag und lies nicht nur, sondern beantworte auch selbst die Fragen anderer. 2.3 DEINE ARTIKEL SPRECHEN FUER DICH Die allermeisten Leute im Netz kennen Dich nicht aus der Reali- taet, sondern nur aus Deinen Artikeln. Sie sind der einzige An- haltspunkt, mit dem man sich eine Meinung ueber Dich bildet. Ein Artikel, der fuer persoenliche Bekannte nach einem netten Scherz aussieht, stempelt Dich bei Leuten, die Dich nicht kennen, womoeglich zum Idioten. Deshalb: Investiere Sorgfalt in Deine Artikel. Das betrifft gerade auch die formale Gestaltung (Kap. 4). Es mag auf den ersten Blick albern und wenig selbstbewusst er- scheinen, aber es ist nicht falsch, sich seine Artikel vor dem endgueltigen Losschicken noch einmal durchzulesen und ggf. zu korrigieren. Denn der Eindruck, viel unausgegorenes Zeug von sich zu geben, ist noch viel peinlicher. 2.4 VORSICHT MIT HUMOR UND SARKASMUS Beim normalen Gespraech vermitteln Stimmlage und Mimik viele Informationen, die beim reinen Lesen eines Textes verloren gehen. Deswegen koennte im Netz eine ironische oder sarkastische Bemer- kung als absolut ernst missverstanden werden. Stelle sicher, dass dies nicht passieren kann. Als Hinweis an den Leser kann man sogenannte "Emoticons" oder "Smileys" verwenden. Der Bekannteste ist dieser hier: :-) Er zeigt ein laechelndes Gesicht. Neige Deinen Kopf 90 Grad nach links, falls Du das nicht auf Anhieb erkennst. Es gibt viele Variationen dieses Smileys, eine einheitliche Inter- pretation ihrer Bedeutungen aber nicht. Auf jeden Fall deutet ein Smiley etwas in der Art von "Dies war witzig gemeint", "Bitte nicht zu ernst nehmen" oder "Diese Kritik ist ernst, aber nicht boese gemeint" an. 2.5 DIE BESONDEREN UMSTAENDE VON schule.* schule.*-Newsgroups sollen einen Inhalt haben, der sie fuer das An- bieten und den Einsatz an Schulen geeignet macht. Dies verpflichtet alle Teilnehmer an schule.* zumindest moralisch, keine Artikel ab- zulassen, die dies gefaehrden. Bitte halte Dich daran. Sieh davon ab, in schule.* Themen anzurei- ssen, die sich weit ausserhalb des allgemeinen gesellschaftlichen Konsenses befinden (sei es im Bezug auf Drogen, Sex, Politik, etc.). Irgendwo koennte ein Lehrer, der seiner Schule dieses Me- dium (was Dir als Teilnehmer ja hoffentlich am Herzen liegt) nae- hergebracht hat, mit Deinem Artikel als Vorwand von einem Kolle- gen, Vorgesetzten oder aufgebrachten Eltern damit in die Pfanne gehauen werden. Oder ein juengerer Schueler koennte auf dumme Ideen gebracht werden. Fuer brisante Themen gibt es in anderen Newsgroup-Hierarchien (de.*, z-netz.*, das internationale Usenet) genug Foren. Artikel, die Gesetzesverstoesse darstellen, verbieten sich erst recht. Das Netz ist kein rechtsfreier Raum. Du bist juristisch und in jeder anderen Hinsicht voll verantwortlich fuer den Inhalt Deiner Artikel! 2.6 WENN ES ZU SPAET IST... Falls Dir erst nach dem Posten eines Artikels einfaellt, dass Du ihn besser doch nicht geschrieben haettest, muss es noch nicht zu spaet sein. Manche Netztechnologien erlauben das nachtraegliche Loeschen (Canceln) Deiner eigenen Artikel, wenn man schnell genug seine Meinung aendert. Befrage Deinen Systemverwalter zu den Ein- zelheiten auf Eurem System. Alternativ kannst Du einem Artikel eine Entschuldigung hinterher- schicken (sicherheitshalber vielleicht als Ergaenzung zu einem Cancel). Das ist zwar nicht optimal, aber besser als nichts. 2.7 ARTIKELLAENGE Die Zeit der meisten Newsleser ist knapp. Deshalb ueberlegen sie sich in der Regel dreimal, ob sie einen wirklich langen Artikel ueberhaupt oder zumindest zu Ende lesen. Versuche daher, Dich kurz zu fassen und dennoch praezise zu bleiben. Schliesslich ist es in Deinem Sinne, moeglichst viele Leser zu erreichen. Vermeide insbesondere, beim Beantworten anderer Nachrichten zu viel von ihnen zu zitieren, vgl. 5.2 fuer Details. Hinzu kommt, dass lange Artikel in der Uebertragung natuerlich teurer sind als kurze. Hier greift die in Kap. 1 beschriebene Ruecksicht auf das Netz als Ganzes. 2.8 DU ODER SIE? Traditionell wird im Netz geduzt. Zur Eingewoehnung habe ich mir diese Freiheit fuer diesen Text schon herausgenommen. ;-) Im schulischen Kontext ist das etwas heikel, weil beispielsweise Lehrer von Schuelern stets ein "Sie" erwarten und sich auch Lehrer untereinander nicht zwangslaeufig duzen. Es sollte sich niemand von einem "Du" angegriffen fuehlen. Es ist einfach ueblich, kein Zeichen von Respektlosigkeit. Die meisten Menschen in den News waeren ueber ein "Sie" sogar ziemlich erstaunt, manchmal sogar verunsichert (weil es ungewohnte Distanz signali- siert). Wenn Du jemanden aus dem wirklichen Leben kennst und siezt (z.B. Deinen Lehrer oder Vorgesetzten), ist es wohl besser, dies bis auf Weiteres auch im Netz beizubehalten. Wenn Du jemanden im Netz kennenlernst, habe ruhig den Mut zum "Du". Nur wenn er Dich wei- terhin siezt, solltest Du Dich anpassen, um nicht unhoeflich zu wirken. Hier sind alle Teilnehmer gefragt, das Medium NetNews in ihr sozi- ales Umfeld zu integrieren und dabei mit Feingefuehl und Toleranz zu Werke zu gehen. 3. AUSWAHL DER RICHTIGEN NEWSGROUP ================================== 3.1 AUSWAHLKRITERIEN Das Netz ist in verschiedene Themenbereiche, Newsgroups eben, gegliedert. Die Wahl der richtigen Newsgroup fuers Posten eines Artikels ist keine Formsache, sondern ein entscheidender Akt der Hoeflichkeit gegenueber dem Leser und zur Lesbarhaltung der News. Schliesslich hat niemand Zeit, alle Newsgroups zu lesen, sondern die Unterteilung in Newsgroups ist ein wichtiges und noetiges In- strument, genau die Artikel zu finden, die man interessant findet. Verschiedene Auswahlkriterien sind: * Sollte ich *ueberhaupt* in den News posten? Mitteilungen, die im Endeffekt nur einen einzelnen oder eine ganz kleine Gruppe von Menschen betreffen, sollte man per Mail verschicken. Hierzu die Zeit und Rechnerkapazitaeten von moeglicherweise Tausenden von Lesern zu verschwenden, waere schlicht unverschaemt. Ausserdem sind bestimmte Inhalte von Artikeln unerwuenscht. Siehe dazu Kap. 6. * Raeumliche Verteilung schule.* wird deutschlandweit und darueber hinaus verteilt. Artikel von nur regionaler Bedeutung sind daher unangemessen. "Verkaufe Oszilloskop an Selbstabholer (Raum Berlin)" inter- essiert in Koeln, Hamburg, Stuttgart *niemanden*. Es gibt Newshierarchien, die nur regional, in einem Bundesland oder nur an einer einzigen Schule verteilt werden. In ihnen sind solche Themen besser aufgehoben. Nutze sie. * Schulbezug Wer auf seinem Rechner neben schule.* noch andere Newsgroup- Hierarchien zur Verfuegung hat, sollte ueberlegen, inwieweit sein Anliegen speziellen Schulbezug hat. Beispielsweise sind technische Probleme mit dem Computer in de.comp.* besser auf- gehoben als in schule.informatik.allgemein. * Thema der Newsgroup Dieser letzte Punkt ist eigentlich der Wichtigste: Jede News- group hat ihr spezielles Thema, und Artikel, die off-topic (am Thema vorbei) sind, sind ein grober Fauxpas. (Wie das in der Schule auch ist: "Thema verfehlt, fuenf, setzen".) Ebenso sind keine Fragen erwuenscht, die in der FAQ (vgl. 7.2) der Newsgroup schon beantwortet worden sind. Eine Liste der Themen der Groups von schule.* ist in 3.2 zu fin- den, fuer andere Newsgroup-Hierarchien existieren entsprechende Listen. Man sollte diese vor dem Posten studieren! Man soll eine Newsgroup einige Zeit lang "anlesen", bevor man in sie postet, um sich mit den in ihr herrschenden Gebraeuchen be- kannt zu machen und nicht Fragen aufzuwerfen, die gerade kurze Zeit vorher beantwortet worden sind. 3.2 DIE NEWSGROUPS VON schule.* Derzeit gibt es noch keine separat veroeffentlichte Liste mit aus- fuehrlichen Beschreibungen der schule.*-Newsgroups. Die folgende Kurzuebersicht mag als Leitfaden dienen: schule.allgemein Offenes Deutsches Schul-Netz schule.berufsbildung.innovationen schule.blinde Integration von Blinden schule.geistwis Geisteswissenschaftliche Faecher schule.info Informationen der Projekte und Gruppen schule.informatik.allgemein Informatik schule.informatik.curr Curriculumdiskussion Informatik schule.informatik.projekt Austausch von Projektmaterialien schule.jufo Jugend-forscht-Forum schule.klassenfahrten Klassenfahrten schule.konfig Technische Verwaltung der Newshierachie und des ODS schule.mathe Mathematik schule.mathe.did Didaktik der Mathematik schule.natwis Naturwissenschaftliche Faecher schule.org Inhaltliche Verwaltung der Newshierachie schule.polhist Geschichte, Gemeinschafts- und Gesell- schaftskunde schule.schueler.forum Fuer Schueler schule.software Einsatz von Lehr- und Lernsoftware schule.sport Sportliche Faecher schule.sprachen Deutsch, Englisch, Esperanto, etc. schule.test Tests in schule-Gruppen. Vorsicht, Reflektoren! schule.ticker Allgemeine Presseartikel schule.umwelt.allgemein Oekologie schule.umwelt.aquadata Aquadata-Projekt schule.umwelt.globe-g Diskussionsgruppe fuer Beteiligte am deutschen GLOBE schule.umwelt.terradata Terradata-Projekt schule.verwaltung Verwaltung an und in Schulen schule.zeitung Schuelerzeitungen: Materialien, Organisation Es ist sinnvoll, auf einem oeffentlichen oder halboeffentlichen System schule.* (wie andere Newsgroup-Hierarchien auch) vollstaen- dig zu fuehren, aber keine unexistenten Phantomgruppen, in denen der Transport von Artikeln schon nach einigen Sites versandet, zu haben. Systemadministratoren werden daher gebeten, sich an obiger Liste zu orientieren. 3.3 CROSSPOSTINGS, FOLLOWUP-TO: Man kann einen Artikel in mehr als eine Gruppe posten, und zwar auf zwei verschiedene Weisen: * Man postet in jede Newsgroup eine eigene Kopie. Das nennt sich Multi- oder Mehrfachposting. (Siehe auch unter "Spam" in 7.2.) * Man postet ihn einmal und gibt dabei mehrere Newsgroups als Adressaten an. Das nennt sich Crossposting. (Von FIDO-Systemen aus kann man nicht crossposten.) Multiposting ist eine ausgesprochen schlechte Methode. Da jede Kopie des Artikels technisch einen selbstaendigen Artikel dar- stellt, wird der Artikel mehrfach uebertragen und auf jedem System mehrfach gespeichert. Ausserdem taucht er beim Benutzer mehrmals im Newsreader auf, weil der Newsreader keine Chance hat, einen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Exemplaren des Artikels herzustellen. Multipostings verschwenden also Zeit und Geld der anderen Netzteilnehmer. Daher sind sie zu vermeiden. Crosspostings sind besser; sie haben alle oben dargestellten Nach- teile nicht (zwangslaeufig). Aber auch sie sind nicht unkritisch: Crosspostings sind selten wirklich notwendig, denn die meisten Fragen treffen nur das Thema einer Newsgroup genau. Wer bei- spielsweise eine Frage zu einer physikalischen Berechnung hat, postet an schule.natwis. Gleichzeitig noch nach schule.mathe ("Hat doch was mit Rechnen zu tun") und schule.jufo ("Das lesen doch naturwissenschaftlich interessierte Leute") crosszuposten, verkennt die eigentlichen Themen dieser Newsgroups. Crosspostings ueber die Grenzen einer Newsgroup-Hierarchie hinweg koennen zu Irritationen fuehren, weil in verschiedenen Newsgroup- Hierarchien verschiedene Gepflogenheiten gelten. Dies gilt fuer schule.* wegen der in 2.5 dargestellten Umstaende ganz besonders. Auf die meisten Artikel gibt es Followups. Damit bei Crosspostings nicht auch noch die nachfolgende Diskussion mehrere Gruppen fuellt, sollen Crossposter die Diskussion ueber ihre Artikel in eine ein- zelne Newsgroup umleiten. Hierzu dient im Usenet der Header Followup-To:, von mancher Software auch "Diskussion in" o.ae. genannt. Um auch wirklich eine zusammenhaengende und nicht ueber verschie- dene Gruppen aufgefasterte Diskussion zu erreichen, sollten Ant- wortende sich andiese Umleitung halten. 3.4 TESTNEWSGROUPS Wenn Du testen moechtest, ob Deine Artikel korrekt in die Welt hinaus gehen, belaestige keine normale Newsgroup, sondern nutze eine *.test-Newsgroup. In schule.* ist das schule.test. Wenn deine Mailadresse korrekt in Deinen Newsartikeln steht, Deine Mailanbindung funktioniert und Dein Artikel korrekt ins Netz gelangt ist, wirst Du dann von verschiedenen Reflektoren im Netz eine Empfangsbestaetigung fuer Deinen Artikel erhalten. Poste keine normalen Artikel in Testgroups, eben wegen dieser (im Normalfall nervenden) Antworten. Moechtest Du keine Antworten, schreibe "no reply" und "please ignore" in Deinen Testartikel. Es besteht wegen der automatischen Reflektoren normalerweise kein Grund, Artikel in schule.test manuell zu beantworten. Es gibt bereits viele, gut funktionierende Reflektoren. Nur erfahrene Newsadmins sollten Reflektoren betreiben, da ein ver- rueckt spielender Reflektor grosse Probleme bereiten kann. 4. FORMALE GESTALTUNG VON ARTIKELN ================================== 4.1 ORTHO- UND TYPOGRAPHIE Es mag besonders fuer Schueler unglaublich spiessig und provokant klingen, aber: Achte auf ein Mindestmass an Korrektheit in Recht- schreibung und Zeichensetzung in Deinen Artikeln, und achte auf eine uebersichtliche aeussere Form. Deinen Artikel lesen vielleicht Tausende von Leuten. Sie alle stolpern ueber wirre Saetze oder misslungene Rechtschreibung. Es ist eine Frage der Fairness, Deinen Lesern das Lesen zu erleich- tern. Ausserdem wuerde es die Lust der erheblich Lesenden senken, auf Deine Fragen oder Hinweise einzugehen, wenn sie sich erst muehevoll erarbeiten muessen, was Du ueberhaupt gemeint haben koenntest. Denke bei aus Textzeichen zusammengesetzten Grafiken ("ASCII art") daran, dass Du die Software der anderen nicht kennst. Linien, Tabulatoren und andere Sonderzeichen koennen bei ihnen ganz anders als auf Deinem Bildschirm aussehen. Insbesondere solltest Du keinesfalls die nicht auf jedem Rechner bekannten BIOS-Blockgrafik- zeichen verwenden (siehe 4.3). 4.2 ZEILENLAENGE Es ist Konvention, die Textzeilen eines Newsartikels auf etwa 70 Zeichen Laenge zu beschraenken. Dies dient dazu, sicherzustellen, dass eine Textzeile auch mit Zitierzeichen (vgl. 5.2) und neben Elementen der Benutzeroberflaeche noch auf den Bildschirm passt. Es gibt zwar Newsreader, die automatisch einen schoenen Zeilenum- bruch erzeugen, wenn man in einem Absatz ueberhaupt keinr Zeilen- enden einfuegt, aber die meisten Newsreader werden dadurch heillos verwirrt. Daher wird gebeten, von solchen Methoden Abstand zu nehmen. Selbsttaetig umbrechende Newsreader koennen auch ihrem eigenen Benutzer Probleme bereiten, naemlich wenn sie Tabellen o.ae. in einem Artikel wie Fliesstext umzubrechen versuchen. 4.3 UMLAUTE UND ANDERE NON-ASCII-ZEICHEN Traditionell wird im Netz und von den meisten Computern der soge- nannte ASCII-Zeichensatz verwendet. ASCII steht fuer American Standard Code for Information Interchange und ist ein 7 Bit brei- ter Zeichensatz. Er stellt Gross- und Kleinbuchstaben, Ziffern, das Leerzeichen, Steuerzeichen und folgende Sonderzeichen zur Ver- fuegung: !"#$%&'()*+,-./:;<=>?@[\]^_`{|}~ Wenn Du auf Deinem Rechner weitere Zeichen (insbesondere Umlaute, das SZ, Buchstaben mit Accent und Blockgrafikzeichen) erzeugen kannst, so liegt dies daran, dass eigentlich alle Hersteller von Computern den ASCII-Zeichensatz um zumindest einige solcher Zei- chen erweitert haben. Aber leider nicht einheitlich! Deine solchen Zeichen sehen auf einem anderen Rechner wahrscheinlich ganz anders aus. Es gibt in anderen Newsgroup-Hierarchien Methoden, dieses Problem zu umgehen (der wohl Bedeutenste ist MIME text/plain ISO-8859-n). In schule.* wird jedoch vorerst gebeten, ganz auf diese Nicht-ASCII- Zeichen zu verzichten. Das ist das Einfachste und Sicherste. Als Umschrift gibt es einmal die uebliche (ae, oe, ue, ss (oder in besonderen Faellen sz)), wie sie im Duden beschrieben ist, und solche, die Umschriften in anderen Computeranwendungen (TeX, LaTeX, HTML) nachempfunden sind. Such Dir Deine Lieblingsmethode, aber denke im Sinne von 2.3 und 4.1 daran, dass die Duden-Methode auch von nicht technisch interessierten Lesern gut verstanden wird. Vergleichbare Ruecksicht ist bezueglich der Steuerzeichen zu neh- men. Ausser bei TAB (9), FF (12) (vgl. 4.4) und Zeilenende ist ihre Wirkung nicht einheitlich und selten die gewuenschte. Aber selbst TAB und FF werden auf einigen Systemen "missverstanden". Also: Keine anderen Steuerzeichen verwenden. Im Header einer Nachricht sind Nicht-ASCII-Zeichen und Steuerzei- chen ganz besonders problematisch. Vermeide sie hier auf jeden Fall! (In anderen Newsgroup-Hierarchien gibt es eine Art "MIME fuer Header", um um diese Beschraenkung herumzuarbeiten.) 4.4 rot13 UND DIE ^L-KONVENTION Manchmal will man verhindern, dass ein Leser eines Artikels an einer bestimmten Stelle einfach so weiterliest, z.B. wenn die Antwort auf eine Scherzfrage folgt. Dazu gibt es zwei Methoden: rot13: Der Name steht fuer "rotiere um 13 Stellen". Das ist eine ganz primitive Verschluesselungsmethode, bei der jeder Buchstabe im Alphabet 13 Stellen weitergerueckt wird, wobei man gedanklich nach Z wieder A folgen laesst. Die anderen Zeichen bleiben unver- aendert. Aus F: Wieviel Beine hat ein Tisch? A: Zwoelf. Zwei vorne, zwei hinten, zwei links, zwei rechts, eins an jeder Ecke. wird also F: Wieviel Beine hat ein Tisch? A: Mjbrys. Mjrv ibear, mjrv uvagra, mjrv yvaxf, mjrv erpugf, rvaf na wrqre Rpxr. Viele Newsreader haben eine eingebaute Entschluesselungsfunktion fuer rot13. Das Praktische an rot13 ist, dass es seine eigene Um- kehrung ist (weil 13 + 13 = 26 Stellen Verschiebung bei einem 26 Buchstaben langen Alphabet nichts aendern). Die ^L-Konvention: ^L steht fuer das ASCII-Steuerzeichen Form Feed (12), was sich auf den meisten Systemen als Ctrl-L (bzw. Strg-L) eingeben laesst. (Das ^ (Caret) steht fuer Ctrl.) Dies fordert den Newsreader auf, schon an dieser Stelle auf einen Tastendruck des Benutzers zum Weiterscrollen (wie sonst am Seitenende) zu warten. 4.5 DIE AUSWAHL EINES BETREFFS Ein Artikel soll ein aussagekraeftiges Subject (Betreff) tragen, das dem Benutzer schon in der Artikeluebersicht des Newsreaders erlaubt, abzuschaetzen, ob ihn der Artikel interessieren wird. Ausserdem sollte das Subject nicht zu lang sein, sonst ist es in der Artikeluebersicht nicht mehr komplett lesbar. Beispiel: Wer Informationen ueber ein Referat zu Thomas Mann sucht, sollte als Subject "Suche Daten zu Th. Mann" oder etwas Vergleichbares verwenden, nicht jedoch "HIIILFE! Muss Referat schreiben...". 4.6 ECHTE NAMEN, BITTE Dadurch, dass ein Newsartikel erstmal nur von einer E-Mail-Adres- se kommt, hat er eine gewisse Anonymitaet. Leider verleitet das manche Leute dazu, unflaetig oder aggressiv zu werden. Deswegen soll in schule.* (wie in de.*) jeder Artikel den echten, buerger- lichen Namen des Absenders tragen; optimalerweise im From:-Header, ersatzweise in der Signature (siehe 6.4 oder 7.2). Wenn die Adresse schon den vollen Namen enthaelt (zum Beispiel: johann_doe@kag.meckenh.nw.schule.de), ist es trotzdem gut, den Realnamen noch gesondert einzutragen, damit er gut erkennbar in der Artikeluebersicht im Newsreader der Leser erscheint. Die Ad- ressangabe sieht dann so aus: johann_doe@kag.meckenh.nw.schule.de (Johann Doe) oder: Johann Doe Wer Schrott verbreiten will, ohne dafuer mit seinem Namen einzu- stehen, sollte das Netz und insbesondere schule.* ganz schnell wieder vergessen. Im Uebrigen ist es auch ohne Namensangabe sehr oft moeglich, den Weg eines Artikels zurueckzuverfolgen. 5. BESONDERHEITEN BEI FOLLOWUPS =============================== 5.1 DIE ANPASSUNG DES SUBJECTS Es kommt haeufig vor, dass im Verlauf eines Threads (d.i. die Ge- samtheit eines Artikels und aller zugehoerigen Kommentare und Kom- mentare auf Kommentare) das Thema vom urspruenglichen Thema weg- wandert. Es ist dann angebracht, das Subject anzupassen. Angenom- men, jemand postet unter dem Subject "Hoelzchen". Die Followups haben dann nach RFC-1036 (vgl. 7.1) das Subject "Re: Hoelzchen". (Das "re" ist aus dem Stil amerikanischer Geschaeftsbriefe ueber- nommen und steht fuer "regarding" (etwa: "bezueglich").) Kommt nun jemand im Laufe der Diskussion (sprichwoertlich :-) von Hoelzchen auf Stoeckchen, so sollte sein Artikel das Subject "Stoeckchen (was: Hoelzchen)" tragen. Man beachte: Das "Re: " vor dem alten Subject (falls ueberhaupt vorhanden) wird entfernt, der Rest mit " (was: " und ")" umgeben und hinter das neue Subject gesetzt. Bei Antworten auf "Stoeckchen (was: Hoelzchen)" entfaellt dann der Hinweis auf den Originalbetreff und es entsteht "Re: Stoeckchen". Da angestrebt wird, dieses Konstrukt automatisch von Newsreadern auswerten zu lassen, sollte man es genau wie beschrieben anwenden (also insbesondere englisch "was" statt deutsch "war" schreiben). 5.2 ZITIEREN, ABER RICHTIG Es ist ueblich, den Artikel, auf den man in einem Followup (oder Reply) inhaltlich Bezug nimmt, zu zitieren. Dabei gibt es zwei Dinge zu beachten: * Nicht zu viel: Um nicht unnoetig lange Artikel zu erzeugen, soll man nur die Passagen zitieren, auf die man auch wirklich eingeht. Passagen aus noch aelteren Artikeln, auf die der gerade beantwortete Arti- kel eingeht, soll man nur nochmal zitieren, wenn man selbst erneut auf sie eingeht. Laengere Passagen, von denen der exakte Wortlaut nicht interes- siert, kann man auch durch ein Stichwort in eckigen Klammern zusammenfassen und dann nicht zitieren. Das Zitieren soll ja auch nur eine Gedaechtnisstuetze fuer den Leser sein, keine komplette Reproduktion des beantworteten Ar- tikels. * Nicht zu wenig: Durch geschicktes Auslassen von Textteilen kann man ein "Zitat" so konstruieren, dass es ger nicht mehr die Meinung des Zitier- ten widergibt. Dieser Trick wird schnell durchschaut und zeugt nicht gerade von Fairness. Das Zitat (Fachbegriff: Quotation, Verb: quoten) versieht der Newsreader normalerweise automatisch mit einer Zitatkennzeichnung (ueblicherweise "> " am Beginn jeder Zeile) und einer Einleitung ("Am x.y. schreib John Doe:"). Achte darauf, dass Deine Einleitung nicht unnoetig lang ist. Auch ein lustiger Spruch in der Einlei- tung ist nicht so gut, denn frueher oder spaeter kennen ihn alle anderen, und dann ist er nur noch langweilig. Vorsicht Falle! Beim folgendem Zitat: Jim Knopf schrieb: > > Lukas ist doof! Frechheit! sieht es so aus, als stamme die zitierte Beleidigung von Jim. Jedoch stehen *zwei* Zitatkennzeichnungen davor, folglich hat auch Jim dies wahrscheinlich nur zitiert. Man vermeide solche Missverstaendnisse, sowohl durch vorsichtiges Lesen als auch durch bedachtes Zitieren. 5.3 ANTWORTEN PER MAIL Auch fuer Antworten auf Newsartikel gilt die Frage: Gehoert das in die News? Viele Rueckfragen oder Hinweise betreffen nur den Autor und sollten zur Entlastung des Netzes als Reply, nicht als Follow- up (vgl. 1.3) versandt werden. Dies gilt insbesondere, wenn der Autor um private Antworten bittet, um die in 5.4 beschriebene Methode anzuwenden. Versende jedoch keine Antwort sowohl per Mail als auch in den News. Die meisten Leute lesen die Newsgruppen, in denen sie posten, ohnehin. Also wuerden die Uebertragungskosten fuer Deine Antwort bei ihnen zweimal anfallen. Ausserdem ist Mail oft schneller, und dann fallen sie aus allen Wolken, wenn sie eine schon erledigt geglaubte Sache in den News nochmal finden. (Es soll allerdings auch schon vorgekommen sein, dass die News schneller waren.) Falls es ausnahmsweise besonders wichtig sein sollte, dass ein Followup ankommt, versende eine Mail mit einem *Hinweis* auf Dei- nen Artikel, oder setze vor den gemailten Artikel eine Warnung "Gepostet und gemailt". 5.4 DIE METHODE DER ZUSAMMENFASSUNG Alternativ zur Beantwortung einer Frage in den News kann ein Fragender um Antworten per Mail bitten, kombiniert mit dem Ver- sprechen, eine Zusammenfassung zu posten. Nur Antworten per Mail zu verlangen, ohne der Allgemeinheit im Gegenzug eine Zusammen- fassung anzubieten, ist unverschaemt. Achte beim Zusammenfassen darauf, dass Du wirklich zusammenfasst! Einfach nur alle Antworten zitieren ist unuebersichtlich und ver- schwendet Netzkapazitaet. 5.5 KEEP COOL Schreibe kein Followup auf einen absichtlich provokanten Artikel, nur um Deinem Aerger ueber ihn Ausdruck zu verleihen. Auf diese Weise koennen endlose Streitereien entstehen, die nur noch mehr sinnlose Artikel hervorbringen. Vielleicht war das sogar die Ab- sicht des Provokateurs. Zum Beschimpfen eignet sich Mail genau so gut. In gleicher Weise gehoert eine Diskussion, die in persoenliches Beleidigen ausgeartet ist, nicht in die News. 6. UNERWUENSCHTES ================= 6.1 KOMMERZIELLES Wie in Kap. 1 beschrieben, fallen die allermeisten Kosten fuer die Uebertragung eines Artikels nicht bei Dir, sondern netzwerteilt an. Daher ist es nicht akzeptabel, wenn einzelne zum Zwecke per- soenlichen Profits dieses Medium fuer Werbung und Angebote nutzen. Ebenso ist unverlangte Werbung per E-Mail nicht hinnehmbar, weil hier auch dem Empfaenger Kosten anfallen, die er gar nicht will. Was allenfalls akzeptiert werden kann, sind private "Kleinanzei- gen", aber die nur in dafuer vorgesehenen Newsgroups. Da es davon in schule.* aber derzeit keine gibt... -- no chance. Bleiben die thematisch passenden, nichtkommerziellen Angebote in Diskussionsgruppen. Wenn eine Schule umstaendehalber ein altes Laborgeraet zum Restwert abzugeben hat oder eine Schuelerorgani- sation ein Buch fuer Schuelerzeitungsredakteure zum Selbstkosten- preis vertreibt, so wird dies in schule.natwis bzw. schule.zeitung wohl niemand stoeren. 6.2 GROSSE ARTIKEL IN DISKUSSIONSGROUPS Diskussionsnewsgroup sind, wie der Name sagt, zum Diskutieren da, nicht zum Verbreiten von Daten. Wer also interessantes, aber voluminoeses Material zu einer Diskussion anzubieten hat, soll es nicht posten, sondern nur einen Artikel mit einem Hinweis darauf, wie man an es herankommt (Mailserver, FTP, WWW, ...). Dies gilt insbesondere fuer Dokumente, die nicht reiner ASCII- Text sind. Grafikdateien und Texte in einem speziellen Format kann ohnehin nur gebrauchen, wer die entsprechende Software hat; in gleicher Weise sind Programme nur mit dem passenden Prozessor und Betriebssystem nutzbar. Es gibt in schule.* jedoch speziell fuer kleinere Mengen an Daten gedachte Newsgroups, z.B. schule.umwelt.aquadata. Man sollte aber gerade bei modernen Newsreadern, die Dateiversand durch einfaches Anklicken der Datei erlauben, aufpassen, dass man nicht aus Ver- sehen Unmengen an Daten ins Netz pustet. Wie gesagt, das Problem sind nicht die eigenen Telefonkosen, sondern die tausend- oder hunderttausendfach anfallenden Kosten anderer. 6.3 PACKEN UND UUENCODEN VON TEXTEN Wenn ein Text nach Beachtung von 6.2 dennoch gepostet werden kann und soll, so sollte man ihn vorher *nicht* packen (mit einem Da- tenkompressionsprogramm behandeln, was zwangslaeufig uuencoding nach sich zieht). Vor der Uebertragung ueber Waehlverbindungen werden i.d.R. ohnehin alle Newsartikel automatisch gepackt, und ein vorheriges Packen ist da bestenfalls zwecklos. Wahrscheinlich fuehrt es sogar dazu, dass die Datenmange *groesser* wird. (Das liegt an den Eigenheiten von Kompressionsalgorithmen.) Des Weiteren verursacht solches Packen einige Nachteile: * Der Text kann nicht direkt im Newsreader gelesen werden. * Der Leser muss sich u.U. erst Programme zum uudecoden und Entpacken besorgen, wobei nicht jedes Packprogramm auf jedem Betriebssystem verfuegbar ist. * Der Text wird nicht, wie sonst beim Uebertragen von News, auto- matisch so gewandelt, dass die Zeilenende-Darstellung mit dem des Empfaengersystems identisch ist. Also: Kein Nutzen, nur Probleme. 6.4 UEBERLANGE SIGNATURES Eine Signature, also einen kurzen Abspann am Ende einer Nachricht mit Name, Telefonnummer, etc., soll maximal vier Zeilen lang sein. Dies ist ein allgemein in den Netzen, die Signatures ueberhaupt erlauben, akzeptiertes Limit. Das, womit man Signaturen weiter aufblaehen kann (ASCII-Grafiken, Sprueche, soundsoviel E-Mail-Adressen), interessiert nach dem zweiten oder dritten Artikel eh' niemanden mehr und verschwendet nur Netzkapazitaet und anderer Leute Geld. Bevor Du Deine Postadresse oder Telefonnummer in Deine Signature schreibst, waege ab, inwieweit jemand damit Missbrauch betreiben koennte, und ob ueberhaupt jemand, der Dir auch eine E-Mail schrei- ben kann, Dir einen Brief per Post schicken will. 6.5 ZITATE AUS E-MAIL Mail soll ohne Erlaubnis des Autors nicht in den News zitiert werden. Der Autor haette die enthaltenen Informationen schon selbst gepostet, wenn er wollte, hat aber vielleicht gute Gruende, warum er sie nur Dir persoenlich zugaenglich machen will. Ausserdem kann man bei Mail kaum feststellen, ob sinnverfaelschend "zitiert" wurde. 7. APPENDICES ============= 7.1 WEITERE INFORMATIONSQUELLEN Fuer de.* gibt es gleich einen ganzen Satz von Einfuerungstexten wie diesen hier. Sie werden unter den genannten Betreffs regel- maessig alle drei Monate in der Newsgroup de.newusers gepostet. de.newusers sollte auf jeder mittleren bis grossen Usenet-Site verfuegbar sein, und die Artikel darin sollten lange genug auf- bewahrt werden. Frage Deinen Systemadministrator danach. Falls Du Systemadministrator bist, frage den Sysadmin deines Feeds. Alternativ koennen diese Artikel per FTP von ftp.uni-paderborn.de:/pub/doc/FAQ/de.newusers/... oder ftp.rus.uni-stuttgart.de:/pub/doc/faq/de.newusers/... geholt werden. Diese Texte sind auch fuer Leute interessant, die nur schule.* lesen, weil sie technische und netzkulturelle Hintergruende ver- mitteln, die auch in schule.* relevant sind. From: Joachim Astel Subject: <95-11-01> Einleitung zu de.newusers From: Joachim Astel Subject: <95-09-11> Netiquette From: Joachim Astel Subject: <95-02-15> Haeufig gestellte Fragen From: Joachim Astel Subject: <93-12-12> Glossar From: Joachim Astel Subject: <95-09-15> Einfuehrung From: Joachim Astel Subject: <95-11-11> Die Newsgruppen der "de.*"-Hierarchie From: achim@astel.de (Joachim Astel) Subject: <95-11-06> Die Newsgruppen der "de.alt.*"-Hierarchie From: wolfgang@lyxys.ka.sub.org (Wolfgang Zenker) Subject: <94-03-06> Headerzeilen From: ram@ramsys.uucp (Reimer A. Mellin) Subject: <93-11-04> Flame-Anleitung From: achim@astel.de (Joachim Astel) Subject: <95-10-01> Einrichtung von Usenet-Gruppen in "de.*" From: udo@watzman.quest.sub.org (Udo Klimaschewski) Subject: <95-09-15> Emily Postnews beantwortet Fragen zum USENET From: ud@nitmar.ddt.sub.org (Ulrich Dessauer) Subject: <91-05-23> Umlaute im Usenet Fuer die internationale Newsgroup news.announce.newusers gilt Entsprechendes wie fuer de.newusers. Auf eine genaue Inhaltsangabe wird hier aus Platzgruenden verzichtet. Weiterhin interessant ist: From: kosta@live.robin.de (Kosta Kostis) Newsgroups: de.comp.standards,de.answers,news.answers Subject: Umlaute im deutschsprachigen Usenet FAQ Die grundlegenden technischen Standards fuer den Transport von News und Mail sind in den folgenden RFCs (vgl. 7.2) nachzulesen: RFC-1036: M. Horton, R. Adams: "Standard for interchange of USENET messages", 12/01/1987. (Pages=19) RFC-0977: B. Kantor, P. Lapsley: "Network News Transfer Protocol: A Proposed Standard for the Stream-Based Transmission of News", 02/01/1986. (Pages=27) RFC-0822: D. Crocker: "Standard for the format of ARPA Internet text messages", 08/13/1982. (Pages=47) RFC-0821 J. Postel: "Simple Mail Transfer Protocol", 08/01/1982. (Pages=58) RFC-0976: M. Horton: "UUCP mail interchange format standard", 02/01/1986. (Pages=12) RFCs gibt es von jedem gut sortierten FTP-Server, z.B. ftp.uni-paderborn.de:/pub/doc/rfc/... oder ftp.cs-tu-berlin.de:/pub/doc/rfc/... Viel ueber Usenet-Kultur und -Slang lernt man vom Jargon File, zu beziehen in der jeweils aktuellen Version Vx.y.z per FTP von prep.ai.mit.edu:/pub/gnu/jargxyz.txt.gz oder ftp.uu.net:/archive/systems/gnu/jargxyz.txt.gz Es gibt auch eine WWW-Version unter http://www.ccil.org/jargon/jargon.html Die Version V3.0.0 des Jargon Files ist auch als Buch (Paperback) zu haben: Eric Raymond (ed.): "The New Hacker's Dictionary", 2nd Edition MIT Press, Cambridge/Mass.; ISBN 0-262-18154-1 7.2 GLOSSAR Eine allgemeine Einfuehrung in den Slang des Netzes wuerde an dieser Stelle zu weit fuehren. Es werden nur solche Begriffe er- laeutert, die im Rest des Textes auftauchen. Area: siehe 1.3 Artikel: siehe 1.3 Body: Ausschliesslich fuer den Benutzer bestimmter Teil einer Nachricht. Siehe auch 1.1, vorletzter Absatz. Brett: siehe 1.3 Crossposting: siehe 3.3 E-Mail: siehe 1.3 Echo: siehe 1.3 FAQ: Frequently Asked Questions: Eine Liste von Fragen (und Stan- dard-Antworten auf sie), die in einer Newsgroup so haeufig ge- stellt werden, dass man sie in Form eines regelmaessig geposteten Artikels im Vorhinein beantwortet, damit sie nicht zum sounso- vielten Mal gestellt werden. Feed: Rechner im Netz, der einen anderen, weniger zentral gelege- nen Rechner mit News (und ggf. auch Mail versorgt). Followup: siehe 1.3 FTP: File Transfer Protocol: Eine Methode, eine Datei von einem Computer im Internet, der Dateien allgemein anbietet (sog. FTP- Server), auf den eigenen Computer zu uebermitteln. FIDO: 1984 von Tom Jennings gegruendetes Mailboxnetz, benannt nach seinem Hund. Auch informelle Bezeidchnung fuer FTS, den Fidonet Transport Standard, das Nachrichtenformat des FIDO. Gruppe: siehe 1.3 Header: Zur Auswertung durch den Computer bestimmter Teil einer Nachricht bzw. eine einzelne Zeile im Header. Siehe auch 1.1, vorletzter Absatz. Internet: Weltweites paketvermitteltes Datennetz auf Basis von IP, dem Internet Protocol. Das Internet ist eines von vielen Transport- medien fuer Usenet: Nicht jeder im Usenet ist im Internet, und nicht jeder im Internet ist im Usenet. Mail: siehe 1.3 Multiposting: siehe 3.3 News: siehe 1.3 Newsgroup-Hierarchien: siehe 1.3 Newsgroup: siehe 1.3 Newsreader: Ein Stueck Software: Das Programm, mit dem man News liest. ODS: Offenes Deutsches Schul-Netz: Ein von der GUUG (German Unix User Group) initiiertes Vernetzungsprojekt fuer Schulen in ganz Deutschland auf der Basis von UUCP und TCP/IP; Betreiber von *.schule.de und Initiator von schule.*. PM: siehe 1.3 Posting: siehe 1.3 Reply: siehe 1.3 RFC: Request For Comments: Technische Standards, Hinweise und Informationstexte zum Internet und seinen Diensten. RFCs werden einfach in der Reihenfolge ihrer Verabschiedung durchnumeriert, neue Versionen frueherer RFCs erhalten auch eine neue Nummer. Signature: siehe 6.4 Smiley: siehe 2.4 Spam: Exzessives missbraeuchliches Cross- und Multiposting. Subject: Betreff Usenet: Im engeren Sinne die Gesamtheit aller Computer, die die News-Hierarchien comp.*, humanities.*, misc.*, news.*, rec.*, sci.*, soc.* und rec.* ganz oder teilweise im RFC-1036-Format transportieren. Im weiteren Sinne die Gesamtheit aller Computer, die News transportieren. uudecode, uuencode: Programme, um Binaerdateien in Textdateien zu wandeln und wieder zurueckzuwandeln. Das uuencoden von Binaerda- teien ist vor dem Transport per News oder Mail noetig, weil News- und Mail-Nachrichten nur druckbare Zeichen und begrenzt lange Zeilen enthalten duerfen. WWW: World Wide Web: Multimediales, netzverteiltes Hypertextsystem, das auch andere Internet-Dienste integriert, oft als "Internet zum Anklicken" gelobt oder geschmaeht. 7.3 DANKSAGUNGEN Ich moechte mich bei Christian Kaiser , Ulrich Dessauer , Patrick Guelat , Joachim Astel , Brad Templeton , Gene Spafford , Ralph Sontag , Dirk Nimmich und allen anderen, die auf verschiedenste Weisen massgeblich an diesem Text mitgewirkt haben, bedanken. Arno Eigenwillig